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Borderline Angehörige: Was wirklich hilft – und wie du stabil bleiben kannst

Angehörige von Menschen mit Borderline stehen oft unter einem besonderen Druck. Sie Borderline Angehörige: Was wirklich hilft – und wie du stabil bleiben kannstlieben, sie unterstützen, sie halten aus – und haben dabei nicht selten das Gefühl, selbst immer mehr zu verschwinden.


Vielleicht kennst du das: Du willst helfen, richtig reagieren, niemanden verletzen.Und trotzdem eskaliert es. Oder du bist danach völlig erschöpft.


Wenn du als Borderline Angehörige*r hier gelandet bist, dann ist eines wichtig, gleich zu Beginn:

👉 Du bist nicht falsch.

👉 Und du bist nicht allein.


Was wirklich hilft für Borderline Angehörige

Borderline betrifft nie nur eine Person

Borderline wird häufig als individuelle Diagnose verstanden. In der Praxis zeigt sich jedoch sehr deutlich: Die eigentliche Dynamik entfaltet sich im Beziehungssystem.


Emotionale Intensität, Nähe, Angst vor Verlust, Rückzug und Eskalation entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie wirken immer auch dort, wo Beziehungen besonders eng sind – in Partnerschaften, Familien, zwischen Eltern und Kindern.


Viele Angehörige berichten mir von ähnlichen Erfahrungen:

  • Sie übernehmen zunehmend Verantwortung, um Situationen zu beruhigen

  • Sie passen sich an, erklären viel, gehen vorsichtig vor

  • Sie lassen eigene Grenzen weicher werden, um die Beziehung nicht zu gefährden


Kurzfristig bringt das oft Entlastung.Langfristig jedoch entsteht etwas anderes: Erschöpfung, Überverantwortung und innere Unsicherheit.


Wenn du mehr Unterstützung benötigst, lade ich dich herzlich zum Info-Abend des Borderline-Bootcamps ein.


Was viele Borderline Angehörige unbewusst übernehmen

In Beziehungen mit Borderline verschieben sich Rollen oft schleichend. Nicht aus falscher Absicht, sondern aus dem verständlichen Wunsch heraus, Stabilität herzustellen.


Typisch ist zum Beispiel:

  • Angehörige übernehmen regulierende Funktionen

  • sie fühlen sich verantwortlich für Stimmung, Harmonie oder Eskalationen

  • sie verlieren zunehmend den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen


Das Problem daran ist nicht das Mitgefühl. Das Problem ist, dass Beziehungssicherheit nicht durch Anpassung entsteht, sondern durch Verlässlichkeit und klare innere Haltung.


Ein System, das sich ständig neu ausrichtet und kompensiert, wird vom Nervensystem nicht als stabil erlebt – weder von Betroffenen noch von Angehörigen.


Borderline Angehörige brauchen auch Hilfe

Was wirklich hilft – und was oft ungewollt schadet

Viele Borderline Angehörige fragen sich:„Was mache ich falsch?“ Die ehrliche Antwort lautet oft: Du machst nichts falsch – aber manches wirkt langfristig anders, als es gemeint ist.


Was häufig ungewollt schadet:

  • ständiges Erklären oder Rechtfertigen

  • vorsichtige Kommunikation aus Angst vor Eskalation

  • das Zurückstellen eigener Grenzen

  • emotionale Dauerverfügbarkeit


Was hingegen hilft:

  • ein besseres Verständnis für Beziehungsmuster

  • das Einordnen emotionaler Dynamiken

  • klare, innere Haltung statt ständiger Reaktion

  • Selbstregulation statt Co-Regulation


Der entscheidende Wendepunkt liegt nicht darin, alles „richtig“ zu machen –sondern darin, handlungsfähig zu bleiben, auch wenn es emotional wird.


Wenn du mehr erfahren möchtest, hilt bereits mein Kurs "3 Stolperfallen im Umgang mit Borderline für Angehörige".


Ein einfaches SOS-Tool für Borderline Angehörige

Gerade in angespannten Momenten hilft es, den Fokus kurz zu sich zurückzuholen.


Wenn du merkst, dass etwas stresst, aber noch diffus ist:

  • leg eine Hand auf dein Herz (oder dorthin, wo es sich stimmig anfühlt)

  • frag dich leise: „Was brauche ich gerade?“


Oft geht es in solchen Momenten um eines von drei Dingen:

  • Beruhigung

  • Rückzug

  • einen inneren oder äußeren Raum von Sicherheit


Das ist kein Egoismus.Das ist Selbstschutz – und eine wichtige Grundlage für stabile Beziehungen.


Warum viele Angehörige an ihre Grenzen kommen

Viele Borderline Angehörige versuchen lange, allein zurechtzukommen. Sie lesen, sie informieren sich, sie funktionieren.


Doch irgendwann zeigt sich:

👉 Wissen allein reicht nicht.

👉 Gute Absicht allein reicht nicht.


Was fehlt, ist oft Einordnung, Begleitung und ein sicherer Rahmen, um das Gelernte auch im Alltag umzusetzen. Genau hier setzen meine Angebote an.


Info-Abend für Borderline Angehörige – 8. Jänner

Wenn du dir mehr Orientierung, Klarheit und Sicherheit im Umgang mit Borderline wünschst, lade ich dich herzlich zu meinem Info-Abend für Angehörige ein.


📅 8. Jänner | online via Zoom

Dort sprechen wir darüber:

  • wie Beziehungssysteme mit Borderline funktionieren

  • was Angehörige entlastet – und was sie ungewollt überfordert

  • wie Stabilität entstehen kann, ohne dich selbst zu verlieren


👉 Hier findest du alle Infos & die Anmeldung:


Das Borderline-Bootcamp für Angehörige

Für viele ist der Info-Abend der erste Schritt. Wenn du danach merkst: Ich möchte tiefer gehen, dann ist das Borderline-Bootcamp für Angehörige genau dafür da.


Im 5-wöchigen Bootcamp geht es nicht um noch mehr Theorie, sondern um:

  • innere Haltung

  • Selbstregulation

  • klare Grenzen

  • konkrete Umsetzung im Alltag


Viele Teilnehmer*innen berichten, dass sich nicht nur ihr Verständnis verändert hat – sondern die Beziehung spürbar ruhiger und tragfähiger geworden ist.

👉 Infos zum Borderline-Bootcamp:


Du musst diesen Weg nicht allein gehen

Als Borderline Angehörige*r leistest du viel – oft still, oft unbemerkt. Du darfst dir Unterstützung holen.Nicht, weil du versagt hast, sondern weil Beziehungen Halt brauchen.


Wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf diesem Weg.


Herzlich

Johanna Längle 🌿


Erfahrungsexpertin für Borderline

 
 
 

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